Was ist eine Genossenschaft?
Eine Genossenschaft ist ein Unternehmen, das seinen Mitgliedern gehört. Die Mitglieder verfolgen ein gemeinsames Ziel und gestalten die Entwicklung der Genossenschaft gemeinsam.
Wer Mitglied wird, beteiligt sich mit einem oder mehreren Genossenschaftsanteilen am Unternehmen. Dafür leisten die Mitglieder eine sogenannte Einlage – also einen Geldbetrag, den sie in die Genossenschaft einzahlen. Diese Einlagen bilden das Eigenkapital der Genossenschaft und geben den Mitgliedern das Recht, an Entscheidungen mitzuwirken. Ob du dich aktiv einbringst oder stiller Teilhaber bist bleibt dir überlassen.
Dabei gilt das genossenschaftliche Prinzip: Ein Mitglied hat eine Stimme – unabhängig von der Höhe der Beteiligung.
Wenn ein Mitglied später wieder austritt, kann es seine Einlage zurückerhalten.
Wie ist das Verhältnis zwischen ZIPAT und der Genossenschaft geregelt?
Das Seminarhaus „Op de Hardt“ wird von der Genossenschaft getragen. ZIPAT bleibt eigenständiger Anbieter der Heldenreise und weiterer Seminare.
Die Zusammenarbeit zwischen Haus und ZIPAT wird vertraglich geregelt. Ziel ist eine langfristige, verlässliche Kooperation mit klaren Zuständigkeiten und Planungssicherheit für beide Seiten.
Die Trennung von Ort (Genossenschaft) und inhaltlicher Arbeit (ZIPAT) schafft Klarheit und Stabilität. Nähe und Verbundenheit bleiben bestehen – ohne strukturelle Abhängigkeit.
Die Rechtsform der Genossenschaft ermöglicht zudem, dass ZIPAT als organisatorisches Mitglied Teil der Gemeinschaft wird.
Ist das Seminarhaus wirtschaftlich tragfähig?
Ja. Die wirtschaftliche Tragfähigkeit wurde geprüft.
Bereits jetzt trägt sich das Haus selbst.
Das Haus verfügt über eine bestehende Auslastung durch ZIPAT-Seminare sowie weitere Vermietungen. Zusätzlich werden neue Nutzungsmöglichkeiten geprüft.
Die Kalkulation basiert auf konservativen Annahmen. Ziel ist eine stabile und nachhaltige Finanzierung mit ausreichenden Rücklagen.
Details zur Wirtschaftlichkeitsberechnung stellen wir, sobald verfügbar, transparent auf der Website zur Verfügung.
Wie ist der Zustand der beiden Häuser?
Die Häuser wurden stetig renoviert und haben sich sehr gut entwickelt. Aktuelle Fotos und einen Überblick bekommst Du auf der aktuellen Internetseite: https://www.op-de-hardt.de/
Was kostet das Haus?
Die Kalkulation der Gesamtkosten für das Projekt liegt bei 500.000,00€ und beinhaltet:
- Den Kaufpreis der Immobilien
- Die Erwerbsnebenkosten für den Kauf (Grunderwerbsteuer, Notarkosten etc.)
- Kosten für kurzfristige Investitionen in das Tagungshaus
- Sowie anteilige Kosten für die Gründung der Genossenschaft
Für die Wertermittlung der beiden Immobilien (Tagungshaus & Nebengebäude) und der dazu gehörenden Grundstücke wurden intensive Begehungen und Begutachtungen vor Ort durchgeführt und Einblicke in Grundbücher, Flurkarten, Bauakte etc von 3 fachlich versierten und langjährig erfahrenen Männern (ein Immobilienkaufmann und ein Bauleiter, jeweils mit Gutachterqualifizierung, sowie ein Wirtschaftsberater mit Bauträger- und Immobiliensanierungserfahrung) vorgenommen. Aus den 3 unabhängig voneinander erstellten und mit verschiedenen Methoden vorgenommenen Wertermittlungen ergibt sich der Betrag, der als Kaufpreis vertreten werden kann.
Gegenstand des Verkaufs ist das große Hauptgebäude, das Nebengebäude und 5.000qm Wald, die das Gelände umgeben.
Ist mein Geld sicher angelegt?
Eine Genossenschaft ist keine spekulative Anlageform, sondern eine gemeinschaftliche Beteiligung.
Die Verwendung der Mittel ist klar definiert: Kaufpreis, Nebenkosten, notwendige Renovierungen sowie Aufbau von Rücklagen.
Das Projekt wird von einem Team begleitet, das über Erfahrung in Immobilien- und Finanzfragen verfügt. Dennoch gilt: Wie bei jeder unternehmerischen Beteiligung besteht ein unternehmerisches Risiko.
Transparenz und regelmäßige Berichterstattung sind zentrale Prinzipien der Genossenschaft.
Bekomme ich eine Rendite?
Die Genossenschaft ist in erster Linie ideell ausgerichtet. Ziel ist nicht die Maximierung von Rendite, sondern der langfristige Erhalt und die Weiterentwicklung des Hauses.
Aktuell ist vorgesehen, in den ersten drei Jahren keine Ausschüttungen vorzunehmen, sondern Rücklagen zu bilden. Ab dem vierten Jahr wird – sofern es die wirtschaftliche Situation zulässt – eine moderate Ausschüttung von bis zu 2 % angestrebt.
Eine Rendite kann und soll nicht garantiert werden.
Was passiert, wenn das Finanzierungsziel nicht erreicht wird?
Diese Frage ist aktuell Teil unserer Szenarienplanung.
Sollte das Ziel nicht vollständig erreicht werden, werden wir transparent über die nächsten Schritte informieren und gemeinsam entscheiden, wie weiter verfahren wird.
Für einen eventuellen Restbetrag gäbe es die Möglichkeit, dass die Genossenschaft Darlehen aufnimmt. Entweder von einer Bank und/oder von Privatpersonen. Jetzt ist es gerade sehr wichtig so viel Kapital wie möglich in der Genossenschaft zu vereinen. Ansonsten werden die Rückzahlungsverpflichtungen zu groß und belasten letztlich die Wirtschaftlichkeit des Projektes.
Warum sollte ich Genosse werden?
Die Beteiligung an der Genossenschaft ist in erster Linie eine bewusste Entscheidung für einen Ort, der vielen Männern wichtig ist.
Du wirst Teil einer Gemeinschaft, die Verantwortung übernimmt – nicht nur ideell, sondern auch strukturell.
Die wirtschaftliche Tragfähigkeit ist geprüft, dennoch steht nicht der finanzielle Ertrag im Mittelpunkt, sondern die langfristige Sicherung und Entwicklung des Seminarhauses.
Ob und welche Vorteile für Genossen vor Ort entstehen (z. B. bei Übernachtungen oder Nutzungen), wird derzeit geprüft.
Warum die Rechtsform einer Genossenschaft?
Die Genossenschaft ermöglicht es vielen Menschen, sich gemeinschaftlich und gleichberechtigt zu beteiligen.
Sie steht für:
- demokratische Mitbestimmung
- Transparenz
- langfristige Stabilität
- gemeinschaftliches Eigentum
Diese Struktur passt zur Idee, den Ort gemeinsam zu tragen und dauerhaft zu sichern.
Mehr zu unserem Findungsprozess auf der Seite Genossenschaft.
Gibt es einen Mindestbeitrag?
Für Einlagen ja, dieser steht aber bewusst noch nicht fest.
In der Gründungsversammlung werden wir u.a. über die Höhe der Genossenschaftsanteile und die Mindesteinlage gemeinsam entscheiden.
Kann ich meine Genossenschaftsanteile auch wieder kündigen?
Ja. Natürlich kannst du Genossenschaftsanteile auch wieder kündigen. Für unsere Planungssicherheit setzen wir bei einer Kündigung aktuell eine Kündigungsfrist von zwei Jahren ab dem Ende des jeweiligen Geschäftsjahres an.
Die Rücklagen sind so geplant, dass sie den Austritt bestehender und den Eintritt neuer Mitglieder ausgleichen können.
Eine Option ist zudem Genossenschaftsanteile jederzeit an andere Mitglieder zu übertragen. Der Geldfluss findet dann direkt zwischen euch privat statt.
Erhalte ich eine Spendenbescheinigung?
Das können wir aktuell noch nicht garantieren.
Wir beantragen bei Gründung der Genossenschaft die Gemeinnützigkeit. Wenn unsere Genossenschaft als Gemeinnützig anerkannt wird, dürfen wir Spendenbescheinigungen für Spenden ab dem Zeitpunkt der Gründung ausstellen.
Für eine sichere Planung wähle deinen Spenden-Betrag also erst mal unter der Annahme, dass keine Spendenbescheinigung möglich ist.
Wird es auch andere Seminare geben – z. B. für Frauen?
Ja. Die Heldenreise und Männerarbeit bleiben ein zentraler Kern des Hauses. Gleichzeitig soll Kescheid offen bleiben für weitere Formate – auch für Seminare mit Frauen oder gemischte Gruppen.
Ziel ist ein lebendiger Seminarort, der Entwicklung ermöglicht.