Manche Orte verändern ein Leben.
Kescheid war für viele von uns genau ein solcher Ort.
Hier haben Männer innegehalten, gezweifelt, gerungen – und neue Klarheit gefunden.
Hier ist etwas in Bewegung gekommen, das weit über ein einzelnes Seminar hinausreicht.
Kescheid steht für Erfahrung, Begegnung und ehrliche Auseinandersetzung.
Es ist ein Ort, an dem Männer Verantwortung für sich selbst übernehmen und sich jenseits von Rollenbildern begegnen können. Ein Ort, an dem Entwicklung möglich ist – auch durch Ringen und Scheitern.
Jetzt steht das Tagungshaus „Op de Hardt“ an einem Wendepunkt.
Walter und Svenja werden das Tagungshaus verkaufen – das Haus, das über Jahre den Herzschlag unserer Heldenreise getragen hat.
Mit dem Verkauf entsteht die Möglichkeit, das Tagungshaus in Form einer Genossenschaft zu übernehmen.
Ziel ist es, diesen Ort gemeinschaftlich zu tragen und ihn langfristig als lebendigen Tagungsort weiterzuführen – für die Heldenreise, die Männerarbeit und darüber hinaus.
Es geht dabei nicht um Besitz im klassischen Sinne, sondern um Verantwortung: für einen Ort, der Entwicklung ermöglicht hat – und der auch in Zukunft Raum für Begegnung und Wandel bieten soll.